Retail 3.0 – die Zukunft der Handelswelt ist digital. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam die „Handelswelt der Zukunft“ gestalten und Shoppen als Erlebnis für Ihre Kunden inszenieren. Themen wie Mobile Couponing, NFC, RFID oder Beacons werden dabei immer wichtiger. Diese Begriffe und weitere, die die Zukunft der Handelswelt widerspiegeln, haben wir in diesem A-Z zusammengefasst. Für eine intelligente Vernetzung der verschiedenen Kanäle müssen jedoch zunächst die Silo-IT-Strukturen aufgelöst werden. So hilft Ihnen implexis dabei, für Ihre Kunden überall gleichermaßen präsent zu sein.

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Augmented-Reality

Augmented-Reality - kurz AR (englisch für erweiterte Realität) - bezeichnet eine computergestützte Wahrnehmung, bei der sich reale und virtuelle Welt vermischen. Über die gerade betrachtete reale Umgebung werden in Echtzeit Textinformationen, Bilder und Grafiken auf dem Tablet oder Smartphone eingeblendet. Einsatzgebiete im Handel sind beispielsweise animierte Darstellungen aufgebauter Produkte: Per Augmented Reality projiziert ein Display ein aufgebautes Modell direkt auf die Produktverpackung.

Beacons

Beacons - Die kleinen Sensoren lassen sich schnell und einfach in Store-Konzepte integrieren. Über den Übertragungsstandard Bluetooth Low Energy (BLE) können sie über eine vorher installierte mobile App (egal ob Apple-, Android- oder Windowsgerät) innerhalb eines bestimmten Radius Verbindung mit den Smartphones und Tablets von Store Besuchern aufnehmen. So können Push-Nachrichten etwa zur Bewerbung von Handelsangeboten, zur Indoor-Navigation und für Produktinformationen auf das Smartphone der Kunden geschickt werden.

Big Data

Big Data - Analyse und Auswertung einer komplexen und sich schnell ändernden großen Datenmenge zur Verbesserung von Abläufen.

Customer Service

Customer Service - Das, was früher „Kundendienst“ hieß, wird heute auf einem viel höheren Level angeboten und umfasst die engmaschige Betreuung des Kunden vor, während und nach dem Erwerb eines Produkts oder einer Dienstleistung. Customer Service umfasst somit das detaillierte Eingehen auf Kundenbedürfnisse sowie zielgerichtete Analysen als auch das anschließende Erarbeiten von Lösungen.

Digital Signage

Dynamisch und gezielt Botschaften platzieren – dafür steht Digital Signage. Einsatzzwecke für die digitalen Werbe- und Informationssysteme gibt es viele wie Werbe-Netzwerke im Lebensmitteleinzelhandel, Produktinformationen in Fachgeschäften, der Einsatz von Screens in Shopping Centern oder in den Schaufenstern lokaler Händler. Besonders der Point of Sale (PoS) sowie der Point of Interest (PoI) eignen sich dabei für Displays in den unterschiedlichsten Größen.

E-Commerce

E-Commerce ist jeder getätigte Handel im Internet. Elektronisches Werben, Kaufen und Verkaufen im Takt der heutigen Zeit: 24 Stunden am Tag, überall, bequem mit dem eigenen Rechner. Auch Kundenservice und Online-Banking zählen dazu. Vorteile sind die zeitliche und örtliche Flexibilität, der Kauf ohne Verzögerungen, die Bequemlichkeit und die schnelle Lieferung nach Hause.

Flexible und durchgängige Retail Prozessketten

Für Händler ist es heute wichtig, die ganze Warenkette im Blick zu haben, von der Warenbestellung über die Lagerung und den Verkauf bis zum Service danach. Mit flexiblen und durchgängigen Retail Prozessketten lassen sich Zeit und Geld sparen, die Kundenwünsche gezielt erfüllen und die Mitarbeiter effektiv einsetzen. Denn die einzelnen Bereiche greifen zunehmend ineinander und stehen nicht mehr getrennt nebeneinander.

Ganzheitliche Customer Journey

Die ganzheitliche Customer Journey zeichnet die Interaktion des Kunden mit einem Produkt, einer Marke oder einem Unternehmen an verschiedenen Berührungspunkten nach, bis er eine gewünschte Zielhandlung durchführt. Gängige Zielhandlungen sind Käufe, Bestellungen oder Anfragen. So genannte Touchpoints mit der Marke hat der Kunde, wenn er klassische Werbung sieht, aber auch über die Laden-Gestaltung, Klänge oder direkte Berührungen. Sie alle tragen zu einem emotionalen Markenerlebnis bei. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Customer Journey ganzheitlich vom Bedarf über den Kauf bis zum Service zu erfassen und zu gestalten, um das Herz der Käufer zu erobern.

Händlerportal

In Form eines Händlerportals stellen Unternehmen ihrem Vertriebsnetz über ihre Webseite unkompliziert und schnell relevante Informationen zur Verfügung. Die Händler müssen sich für den Zugang registrieren. Die Palette reicht von Bilder- und Prospekt-Downloads über Werbemittel-Management bis hin zu Online-Produkt-Trainings oder Branchen-Tipps.

Industrie 4.0

Industrie 4.0 ist die intelligente Vernetzung von Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden. Es bezeichnet die Verzahnung dieser Faktoren mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Zentral ist dabei das Internet, damit Menschen, Maschinen und Produkte miteinander kommunizieren und perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Junge Generation

Die junge Generation will nicht mehr nur einfach einkaufen, sondern dabei etwas erleben, mit allen Sinnen angesprochen werden. Diese Zielgruppe setzt auf ein ganzheitliches Einkaufserlebnis – auch im stationären Handel, nur so bleibt dieser für die junge Generation attraktiv. Dafür sind smarte Store-Lösungen essentiell.

Kinect Presenter

Der Kinect Presenter für Microsoft PowerPoint reagiert mit faszinierender Technik auf die Gesten des Redners, so dass dieser die PowerPoint Präsentation mit seinen Armbewegungen flexibel steuern kann. Die Kinect Technologie kann auch das Kundenverhalten im Handel erfassen. Die erhobenen Daten zeigen, wie sich Kunden durch den Laden bewegen und fließen in die Werbeplanung, die Sortimentsauswahl und die Gestaltung der Ladenflächen ein.

Laden der Zukunft

Der Laden der Zukunft verbindet perfekt die Vorteile des stationären Handels mit den Vorteilen des Online-Handels. Er macht Einkaufen zum Erlebnis. Überall finden sich digitale Displays, über die man das Warenangebot aufrufen oder bestellen kann. Touchpads liefern zusätzliche Informationen zu den Produkten. Elektronische Preisschilder sorgen dafür, dass Artikel online wie offline immer den gleichen Preis haben. Im Laden der Zukunft kaufen Kunden digital und real gleichzeitig.

Mobile POS

Ein Mobile POS (Point of Sale) ist ein Smartphone oder Tablet, das die Funktionen einer Registrierkasse erfüllt. So wird das Kassieren flexibel, ortsunabhängig und rundum mobil.

Near Field Communication

NFC (Near Field Communication) ist ein drahtloser Funkstandard, der auf kurzen Distanzen funktioniert. Viele Handys haben einen NFC-Chip integriert, so dass der Kunde mit NFC bargeldlos im Laden bezahlen kann. Mit NFC lassen sich auch Daten zwischen Smartphones oder Tablets austauschen oder das Handy als Eintrittskarte für Veranstaltungen nutzen.

Omni Channel

Mit Omni Channel ist das Einkaufen auf allen Kanälen gleichzeitig gemeint, diese verschmelzen dank moderner Technologie miteinander. Indem nicht mehr zwischen dem Gang ins lokale Geschäft und der Bestellung per Internet oder Katalog entschieden werden muss, kann der Kunde den Weg gehen, der für ihn gerade am bequemsten ist. Er will die digitale Technik voll nutzen und zugleich im Laden, im Katalog oder Versandhandel, im Internet oder per Handy shoppen.

Pick-by-Light

Pick-by-light steht für ein belegloses Kommissioniersystem, in dem der Kommissionierer durch vom Lagerverwaltungsrechner angesteuerte, stationäre Lichtanzeigen seinen aktuellen Auftrag sehen kann. Am Lagerfach wird durch eine aufleuchtende Lampe der Entnahmeort und auf einem Display die zu entnehmende Artikelanzahl angezeigt. Ferner kann mit einer Taste die Entnahme quittiert werden. Pick-by-light kann zudem im Store zum Einsatz kommen, um den Kunden per Lichtsignal schnell und einfach den gewünschten Artikel im Regal anzuzeigen.

QR-Code

QR heißt quick response, QR Codes geben also schnelle Antwort. Ein QR-Code stellt dem Nutzer nach dem Scan weiterführende Informationen bereit und wird verstärkt im Mobile Marketing eingesetzt. Mit einem installiertem QR-Code-Reader dekodiert das Smartphone den QR-Code von Offline-Medien und führt den Nutzer in der Regel auf eine Landingpage oder Microsite. Der große Vorteil: Die QR-Codes ersetzen das Abtippen von URLs und sparen dadurch Zeit.

RFID

RFID bedeutet „radio-frequency identification“, also eine berührungslose Datenübertragung mit elektromagnetischen Wellen. Herzstück ist ein sogenannter RFID-Transponder, ein dünnes Etikett, das einen programmierbaren Chip und eine damit verbundene Miniaturantenne enthält. Auf diesem Chip ist der sogenannte Electronic Product Code (EPC) gespeichert. RFID-Transponder können ohne Sichtverbindung von einem Lesegerät (Reader) erfasst werden. Im Handel können Transport- und Warenverpackungen oder auch Verkaufseinheiten und Produkte mit RFID-Transpondern ausgestattet werden. Lesegeräte werden zum Beispiel in sogenannte RFID-Portale an Warenein und -ausgängen der Märkte und Lager eingebaut, sodass Waren nicht mehr einzeln gescannt werden müssen. Auch Verkaufsregale können mit Lesegeräten ausgestattet werden. Das erleichtert eine Inventur bzw. das Bestandsmanagement enorm. RFID liefert entscheidende Impulse zur Optimierung der Prozesskette und stellt damit eine leistungsfähige Alternative zum Strichcode dar.

Streaming Analytics

Streaming Analytics ist ein Echtzeit-Ereignisverarbeitungsmodul, mit dem Datenanalysen durchgeführt werden können. Es erleichtert analytische Echtzeitberechnungen von Datenströmen, etwa bei Geräten, Sensoren, Websites oder Sozialen Medien.

Tracking

Der Begriff Tracking (engl. to track = folgen) wird im Handel für das Erstellen eines Protokolls über das Nutzerverhalten verwendet. Beim Tracking geht es um das Nachverfolgen eines Weges, egal, ob es dabei um die Nachverfolgung der Kundenwege durch einen Store oder ob es sich um das User-Tracking von Internetnutzern handelt. So können Händler erfahren, welchen Weg ein Kunde durch den Laden oder seine Shop-Webseite nimmt, und was er sich dabei ansieht.

Unique Selling Proposition

Die Unique Selling Proposition (kurz USP) ist das Alleinstellungsmerkmal, das ein Produkt von allen anderen oder ähnlichen unterscheidet. Wer den einzigartigen Nutzen seiner Angebote darstellt, kommt beim Kunden besser an. Die flexiblen IT-Lösungen von implexis sorgen dafür, dass Unternehmen schnell auf Veränderungen reagieren und wettbewerbsfähig bleiben können. So gelingt es ihnen, durch mehr Effizienz ihren USP zu stärken und auszubauen.

Virtuelle Welten

Virtuelle Welten bezeichnet die Schaffung einer computergenerierten Welt, in die der Betrachter eintauchen und mit der er interagieren kann. Sie bilden eine Vielzahl von Elementen der realen Welt nach. Das Potential im Handel ist enorm. Dank virtuellen Umkleidekabinen auf der Grundlage von Software as a Service können Kleidungsstücke virtuell anprobiert werden. Diese können ohne großen Aufwand in jeden Web-Shop integriert werden. Dank dieser Lösung braucht der Verbraucher nicht mehr sicherheitshalber mehrere Konfektionsgrößen bestellen. Auch das neue Headup-Display HoloLens von Microsoft lässt den Verbraucher in eine neue Welt eintauchen. Die Brille projiziert Inhalte und virtuelle Objekte dreidimensional in den Raum. Sie verwandelt die nackte Wand in einen Flat-Screen.

Window Shopping

Der klassische Schaufensterbummel heißt Window Shopping, wenn potenzielle Kunden durch die Fußgängerzone schlendern und die ausgestellten Waren bewundern. Doch IT-Lösungen von implexis eröffnen Händlern auch hier neue Möglichkeiten. Moderne Window Shopping-Lösungen ermöglichen es, Bildschirme in den Schaufenstern lokaler Geschäfte in interaktive Displays zu verwandeln. Der Kunde kann den Screen dabei einfach mit dem eigenen Smartphone steuern und so etwa Produkte, die im Ladengeschäft angeboten werden, gleich online bestellen – und das auch, wenn das Geschäft geschlossen ist, oder etwa die eigene Größe im Laden nicht mehr verfügbar ist.

X-Bericht

Jede Registrierkasse kann unterschiedliche Berichte ausdrucken. Der X-Bericht ist ein rein informativer Zwischenbericht über die gerade aktuellen Umsätze. Der X-Bericht kann daher beliebig oft an der Kasse durchgeführt werden, ohne dass die vorhandenen Umsatzzahlen gelöscht werden. Mit einem Z-Bericht können Tages- bzw. Monatsberichte abgerufen werden. Sobald jedoch ein Z-Bericht durchgeführt wird, werden die Umsatzzahlen gelöscht. Ein Z-Bericht kann daher nur einmal durchgeführt werden.

Zentrales Preis-Roll-out

Das zentrale Preis-Roll-out vereinheitlicht die Preise der Waren im Laden, im Internet sowie auf allen anderen Kanälen, damit sie überall identisch sind. Dank dieses zentralen Roll-Outs lassen sie sich zentral festlegen und in einem Zug ändern. Das ist auch immer häufiger nötig, denn das Internet gibt den Takt vor – Preisänderungen stehen an der Tagesordnung. Um gleichzeitig auch im stationären Handel den aktuellen Preis ausweisen zu können, hilft die ESL-Technologie, auch bekannt als „elektronisches Preisschild“ oder „digitales Preisschild“. Sie macht die manuelle Auszeichnung der Preise im stationären Handel überflüssig. Mit ESL können Preise und Wareninformationen in Sekundenschnelle per Knopfdruck dem Kunden angezeigt werden, was eine große Zeitersparnis für den Händler bedeutet.

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Ronny Pfeil

Team Lead Store Solutions
Steht Ihnen für alle Themen rund um den smarten Store zur Verfügung.

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