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Die TOP 5 Retail Trends 2018

23.07.2018

Die TOP 5 Retail Trends 2018

Zu unserem 25-jährigen Jubiläum wollen wir mit Ihnen gemeinsam in die Zukunft blicken. Was sind die Retail-Trends und Top-Technologien im Jahr 2018? Mit welchen Trends können Sie die Zukunft im Bereich Retail rocken? Welche Technologien haben das Zeug die Branche künftig auf ein ganz neues Level zu heben, oder sie gar neu zu erfinden? Und: Worauf sollten Sie künftig achten, wenn Sie Ihr Retail Business intelligenter machen wollen?  

Aber zunächst einmal von vorn: Das sind die 5 Top-Retail-Trends 2018 (und darüber hinaus)

  1. Advanced Analytics: Advanced Analytics sind zukunftsorientierte Analyseverfahren, die Ihnen eine solide Basis für unternehmerische Entscheidungen bieten. Daher zählt man sie auch im Weitesten Sinne zu Business Intelligence. Zu den Verfahren zählen Data Mining, Big-Data-Analytics, Predictive Analytics und auch Location Intelligence. Es wird heute damit gerechnet, dass in den kommenden drei Jahren über dreiviertel der Retailer planen, in Big Data-Lösungen für IoT-Daten zu investieren. Bei 72 Prozent der Retailer rechnen Analysten mit einem Investment in Machine Learning und Cognitive Computing.
    (Quelle: Stephanie Pandolph. “AI in E-Commerce: How artificial intelligence can help retailers deliver the highly personalized experiences shoppers desire.” Business Insider. August 24, 2017)

  2. Artificial Intelligence – AI (Künstliche Intelligenz – KI): Maschinelles Lernen, denkende Roboter und intelligente Navigation – Smarte Software kann immer mehr Aufgaben übernehmen; Tendenz deutlich steigend. Vielerorts ist man heute schon davon überzeugt, dass AI die Retail-Welt (grundlegend) verändern wird. 2019 werden über 40 Prozent der Retailer eine Customer Journey entwickeln, die von künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Anders formuliert: Interaktive Kommunikation wird um 30 Prozent zunehmen, die Einnahmen durch Hyper Micro Personalization um 25 Prozent.
    (Quelle: Dan O’Shea. “Artificial intelligence set to soar.” Retail Dive. December 1, 2017)

  3. Cloudbasierte Architektur: Nach IaaS, PaaS, BaaS und SaaS kommt FaaS – Function as a Service – der nächste Evolutionsschritt der Cloud-Historie. Bei FaaS kommen Enterprise-Anwendungen gänzlich ohne Server aus. 71 Prozent der Software Entscheider bei Retailern glauben, dass Agilität ein entscheidender Vorteil ist und plädieren damit für einen Umzug in eine cloudbasierte Lösung.
    (Quelle: Dave Bartoletti, Anjali Yakkundi, et al. It’s Cloud Go Time For Retailers. Forrester. July 20, 2017)

  4. Internet of Things – IoT: Beim Internet der Dinge werden mit Hilfe moderner Informationstechnologie nahezu beliebige Objekte mit umfassender Rechenleistung ausgestattet, per Software gesteuert und über das Internet mit der Außenwelt und untereinander vernetzt. So ist IoT in der Lage, den Kunden mit Schaufenster-Displays oder die Verkäuferin mit einem Tablet zu verbinden. Weiterentwicklungspotential für die Retail-Branche: Bis 2021 planen 70 Prozent der Retailer Beacons in ihren Geschäften für lokale Marketingaktionen zu implementieren.
    (Quelle: Champaign Williams. “The Real Name Of The Retail Game Is Still Data Collection.” Bisnow. August 11, 2017)

  5. Conversational Commerce ist jede Art von Konversation, die ein Nutzer mit einem Unternehmen führt. Diese kann über die Webseite, jedes Endgerät und in den sozialen Netzwerken erfolgen und animiert im besten Fall auch andere Nutzer zum Kauf. Oftmals wird Conversational Commerce auch als Kundeninteraktion mit Hilfe künstlicher Intelligenz bezeichnet. In Richtung AI geht auch der Trend: Bis 2020 sollen etwa 50 Prozent aller Service-Anfragen teilweise durch Conversational AI Applications beantwortet werden.

 

Welche Bereiche bevorzugen Händler, um diese Innovationen zu nutzen?

  • 72% der Einzelhändler planen, ihre Lieferketten mit Echtzeit-Transparenz durch Automatisierung, Sensoren und Analytik neu zu erfinden. (Quelle: Jeff Schmitz. “The Evolution Of Retail: Past, Present And Future.” Retail TouchPoints. November 28, 2017)
  • 68% der Einzelhändler planen, in die Datenverfolgung, -sammlung und -verwaltung zu investieren. (Quelle: Robert Williams. Retail Dive. November 21, 2017)
  • 55% planen, in die In-Store-Experience“ zu investieren. (Quelle: Robert Williams. Retail Dive. November 21, 2017)
  • Bis zum Jahr 2021 wird mehr als die Hälfte der gesamten Einzelhandelsumsätze in Europa und den USA online generiert – einschließlich der Verkäufe im Ladengeschäft, die zuvor von digitaler Recherche beeinflusst wurden. (Quelle: Michelle Beeson et al. Luxury Brands: Delight Digitally Savvy Customers With Experiences As Luxurious As Your Brand. Forrester. September 28, 2017)
  • 43% der CPG (Consumer Packaged Goods)-Führungskräfte automatisieren Aufgaben hauptsächlich, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. (Quelle: Kent McMillan, Daniel Hjelte, Oliver Wright. Automation in Consumer Goods: People Led, Technology Enabled. Accenture. August 15, 2017)

 

Das meinen wir: Omnichannel und die Digitalisierung des Stores werden auch in den kommenden Jahren zentrale strategische Themen des Handels bleiben und Investitionsentscheidungen in hohem Maße beeinflussen. Neben den Basisbereichen Kasse und Warenwirtschaft werden vor allem mobile Kommunikationslösungen, performante Analytics-Tools und die personalisierte Kundenansprache im Fokus der Entscheider im Handel stehen. Mit der wachsenden Relevanz von Themen wie IoT und künstlicher Intelligenz eröffnen sich für den Handel neue Möglichkeiten und Perspektiven der Gestaltung einer Digitalisierungsstrategie. Doch der Weg zum vernetzen Store, in dem gleichermaßen die Kunden über personalisierte und digitale Services angesprochen werden und in dem operative Prozesse optimal automatisiert werden, gestaltet sich oft komplex. Die Digitalisierung bietet für den Handel am Horizont unzählige spannende Möglichkeiten, doch um deren Potentiale auszuschöpfen, bedarf es zunächst einer soliden Basisarbeit zur Schaffung einer geeigneten IT-Infrastruktur; ebenso muss Konsistenz sowie Transparenz bei Produkt- und Kundendaten geschaffen werden.

 

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